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„Freudenschreie stoße ich für die Zeit nicht aus“

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Neues aus dem Stadion: Jana Sussmann hat beim Pfingstsportfest in Rehlingen eine neue Saisonbestleistung aufgestellt. Sie absolvierte die 3000 Meter Hindernis in 9:55,89 Minuten und belegte den 15. Platz.

Über ihre Rennerfahrung schrieb sie auf Instagram:

„Wie angekündigt bin ich schneller gelaufen. 9:55 Minuten. Freudenschreie stoße ich für die Zeit nicht aus. Dabei ist es ja nur logisch: Wenn ich weniger reinstecke, kommt auch weniger raus. Dazu habe ich mich bewusst entschieden. Und muss mich nun noch besser daran gewöhnen.
Die Reise nach und von Rehlingen war schön. Mal ganz alleine, 1500 Kilometer über Deutschlands Straßen. Gutes Sitzfleischtraining, eine Pausentaktung, die sich allein nach meiner Lust und Blase richtet.
Mit drei Hörspielen von Papa und acht ZEIT-Verbrechen-Podcasts. Merkwürdigerweise: null Stau und so günstig getankt wie seit Monaten nicht 🤷🏼‍♀️
Dummerweise: ein Blitzerfoto.

Neben obiger Einsicht hatte ich auch Erkenntnisse wie „Ah, hier ist der Sitz der Firma, die das Schildkrötenfutter produziert“ oder: Besonders Mitfünfziger mit Glatze und Brille und am Steuer schicker Schlitten geben lieber abrupt Gas, als von einem Smart überholt werden.

Und wenn dann etwa 240 Kilometer vorm Ziel das erste Mal „Hamburg“ auf den Autobahnschildern steht, dann gibt es auch Franzbrötchen im Raststätten-Repertoire, das Land wird platter und der Wind weht ordentlich.“

 

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Dr. Andrea Diethers: Marathon-Mama in Bewegung

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Andrea Diethers gehört zu den besten Marathon-Läuferinnen Hamburgs. Sie ist aber nicht nur eine sehr schnelle Läuferin, sondern auch promovierte Bio-Chemikerin. Seit März 2019 hat sie neben dem Doktor noch einen Titel: Mama in Bewegung. Wie geht es ihr damit? Hier erzählt sie es:

Andrea Diethers

Andrea Diethers ist wieder am Laufen.

Am 14. März 2019 jam sie zur Welt: Naja Ila, die kleine Tochter von Dr. Andrea Diethers und Jan Erik Kruse. Seitdem ist Andreas Leben nicht mehr so, wie es war. Die Geburt beschreibt Andrea auf Instagram als den „besten Tag ihres Lebens“ – obwohl es auch sehr schmerzhaft gewesen sei.

„Jede Mutter ist für mich eine Superheldin“, sagt Andrea.

 

 

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Eine Art Heldin war Andrea auch schon vor der Geburt ihres ersten Kindes.
2015 lief sie bei ihrem ersten Marathon 2:44:24 Stunden und wurde auf Anhieb Hamburger Meisterin. Mit einem Lächeln flog sie 2015 über die Ziellinie des Haspa Marathons Hamburg.Die lokale Laufszene war begeistert. Schmerzen und Freude lagen auch damals für sie sehr eng beieinander.

Seitdem ist viel passiert.

Die promovierte Bio-Chemikerin ist für ihren Arbeitgeber Asics von Hamburg nach Neuss gezogen. Von dort aus hat sie als Asics-Botschafterin im Team der „Asics Frontrunner“ die Welt bereist und viel erlebt. Nach der Geburt ihrer Tochter will sie wieder dort ansetzen: Schon wenige Wochen nach der Entbindung schnürt sie wieder die Laufschuhe. Auch den Haspa Marathon Hamburg im April diesen Jahres hat sie verfolgt. Es war die Strecke ihres sportlichen Durchbruchs. Wenn sie sich heute den Marathon anschaut, dann fiebert sie mit:

„Es kribbelt im ganzen Körper – am liebsten wäre ich auch gelaufen. Der Hamburg Marathon ist eine einzigartige Erfahrung: die Stimmung ist genial, die Route wunderschön und die Organisation perfekt“, sagt Andrea. Und sie ist sich sicher: „Irgendwann werde ich wieder an der Startlinie stehen.“

Noch immer hat der Marathon in der Hansestadt für Andrea eine besondere Bedeutung:

„Der Hamburg Marathon wird mir immer positiv in Erinnerung bleiben, da es mein erster und bis heute schnellster Marathon war. Meine ganze Familie und viele Freunde haben mitgefiebert und nach dem erfolgreichen Finish mit mir gefeiert. Ich hatte in dem Jahr gut trainiert und der Marathon war die Belohnung für die vielen harten Trainingsstunden“, sagt Andrea. Wenn sie daran zurückdenke, mache es sie immer noch sehr glücklich.
Andrea Diethers zählt zu den besten Läuferinnen Hamburgs.

Andrea Diethers zählt zu den besten Läuferinnen Hamburgs.

Die Glücksmomente, die sie in ihrer Karriere als Läuferin erlebt hat, haben vielleicht auch dazu beigetragen, dass sie nach der Geburt ihrer Tochter schnell wieder zurück in die Laufschuhe wollte. Dabei hat sie stets auf ihren Körper gehört. Den letzten Lauf vor der Geburt hat Andrea etwa einen Monat vor dem Termin absolviert:

„Mein Körpergefühl hat mir zu diesem Zeitpunkt gesagt, dass ich nicht mehr laufen möchte. Ich war auch in so einem Schneckentempo unterwegs, dass es sich nicht mehr wie Laufen angefühlt hat. Ich habe nicht mal geschwitzt – ich wollte mich einfach nicht mehr anstrengen und das war für mich der richtige Moment aufzuhören“, erinnert sich Andrea.

Wie ging es nach der Geburt weiter?
„Nach der Geburt habe ich viel Beckenbodentraining gemacht. Als ich dann das Go von meinem Physio hatte, habe ich den ersten Lauf sechs Wochen nach der Geburt gemacht (am 24. April 2019). Das war ein Mix aus zwei Minuten laufen, dann eine Gehpause und dann wieder langsam laufen. Mittlerweile bin ich schon wieder ganz gut im Training“, sagt Andrea.

Wie hat sich das erste Lauftraining nach dem Baby angefühlt?
„Toll! Endlich wieder laufen. Ich habe es genossen, meinen Körper wieder so bewegen zu können. Auch wenn es inklusive Gehpause nur 30 Minuten waren. Und ich habe deutlich  gemerkt, dass ich unfit geworden bin. Ich habe mich beim Laufen schwer gefühlt. Durch das fehlende Training und die Schwangerschaft habe ich an Gewicht zugenommen (was gut und einfach natürlich ist) und viel von meiner Muskulatur verloren. Das finde ich aber nicht so schlimm, durch gutes Training kommt die Form wieder zurück.“ Beim Formaufbau wird Andrea von Coach Tobias Heinze unterstützt. „Er weiß genau, welches Training mich voran bringt“, sagt die frischgebackene Mama.

Welche sportlichen Ziele liegen an?

Das nächste Ziel ist ein Lauf über 10 Kilometer in London. „Generell gehe ich nun erst einmal auf die kürzere Distanz. Ich trainiere nun wieder mehr und strukturierter“, sagt Andrea. Ob sie bald wieder in Hamburg läuft? „Ich habe noch kein konkretes Ziel“, so die Läuferin.“Aber auf den Köhlbrandbrückenlauf hätte ich Lust.“

Der größte Brückenlauf Deutschlands über das Hamburger Wahrzeichen, die Köhlbrandbrücke, findet jedes Jahr am 3. Oktober statt. Der Lauf ist 12 Kilometer lang. Auch von diesem Rennen dürfte Andrea noch viele positive Erinnerungen haben – immerhin hält sie dort seit 2015 den Streckenrekord.

  • Mehr Geschichten aus dem Leben einer jungen Läufermama erfahrt ihr auf Andreas Blog.
  • Auf  der neuen Webseite von Andrea Diethers erfahrt ihr alles über ihre bisherigen Laufabenteuer rund um die ganze Welt.
Jana Sussmann

Auftakt mit Hindernissen

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Eigentlich wollte Jana Sussmann bei der Langen Laufnacht in Karlsruhe nur für eine ehemalige Trainingskollegin Tempo laufen.

„Unter 10:10 Minuten“ lautete die Vorgabe für die 3000 Meter Hindernis. Schafft Lea Mayer es, unter dieser Zeit zu bleiben, hat sie die EM-Norm für die Juniorenmeisterschaft in diesem Jahr in der Tasche. So startete Jana als Hase für Lea ins Rennen.

 

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Doch dann entschied sie sich, durchzuziehen – und kam nach 10:07,91 Minuten als Fünfte ins Ziel. Die 22-Jährige Lea folgte ihr knapp dahinter in 10:08,34 – und schaffte das EM-Limit.

Mit dem Rennen in Karlsruhe ist Jana in die Leichtathletik-Saison 2019 gestartet. Die Vorbereitung auf ihre letzte Saison als Leistungssportlerin war keine einfache. Mehrmals musste sie gesundheitsbedingte Laufpausen einlegen. Ihr Ziel in dieser Saison sind die Deutschen Meisterschaften im August. Danach will sie ihre Karriere beenden, sagte sie im Hamburger Abendblatt. Und dann? „Erst einmal mache ich komplett Pause, und dann schaue ich, was kommt“, sagt Jana.

 

Die Ergebnisse aus Karlsruhe im Überblick

Urkunden Marathon

Die meisterlichen Ergebnisse vom Hamburg Marathon

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Wir sind nicht dafür bekannt, ein besonders großer Verein innerhalb Hamburgs oder darüber hinaus zu sein. Aber wir sind ein doch recht erfolgreicher Haufen!

Vor allem unsere Zweitligisten, die Freizeitsportler, die ohne Kaderstatus und Ausrüstervertrag, konnten beim Hamburg Marathon sehr erfreuliche Erfolge verzeichnen.

Das fällt vor allem dann auf, wenn unser Vereinschef Wolfgang Timm plötzlich einen Stapel Ehrenurkunden abholen darf. 

So zuletzt geschehen nach dem Haspa Marathon Hamburg.

 

Laufteam Haspa Marathon Hamburg

Foto: Detlef Rahrt

 

Vor allem hatten wir da viele erfolgreiche Teams:

Die Männer des Lauf Teams Haspa Marathon Hamburg holten sogar den Landestitel in der Altersklasse 40/45! Die Finish-Zeiten von Philipp Andrews (02:48:29 Stunden),  Björn Wilke (03:09:05) und  Paul Schons (03:53:53) haben das ermöglicht.

Nicht zu vergessen: Frank Zenner holte sich den Landestitel in der AK 50 in starken 03:17:36 Stunden.

Richard Vahlhaus benötigte 03:57:16 Stunden und blieb somit unter der 4-Stunden-Marke. Michael Zielinski finishte in 04:24:07 Stunden.

Dann wären da noch unsere schnellen Damen, die ihren Titel der schnellsten Frauenstaffel souverän verteidigt haben. Marion Koller, Carolin Kirtzel, Teresa Teegen und Schlussläuferin Jana Sussmann schafften ihre 42,2 Kilometer in 02:58:11.

Die schnellste Staffel, angeführt von einem Laufteam-Mitglied waren die „Latvians“, die nach 2:44:38 Minuten die Ziellinie überquerten. Agata Strausa war hier zusammen mit ihren Brüdern und Vater gestartet.

 

Super Stimmung gab es auch am Streckenrand: Hamburger Meisterin Andrea Diethers besuchte ihre Heimatstadt und zeigte ihrer gerade erst geborenen Tochter den Marathon. Andrea lief in Hamburg 2015 ihr Marathondebüt in 2:44:42 Stunden. 

Es waren Erfolge „der besonderen Art“, resümierte Wolfgang Timm nach dem Event. 

Wir sind gespannt, wie und wo es für unsere Athletinnen und Athleten weitergeht!

 

 

 

Haspa Marathon Hamburg

Das war der Haspa Marathon Hamburg 2019

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Der Haspa Marathon Hamburg 2019 ist Geschichte – es war ein toller Tag auf den Straßen der Hansestadt. Das bisschen Regen haben sich die Läuferinnen und Läufer kaum anmerken lassen – und die Zuschauer erst recht nicht. Danke an dieser Stelle an das treue und motivierte Hamburger Publikum und natürlich herzliche Gratulation allen unseren Athletinnen und Athleten!

Wir freuen uns mit euch, sind voller Stolz und wünschen gute Erholung!

Laufteam Haspa Marathon Hamburg

Die schnellste Frauenstaffel des Tages lief unter dem Namen Lauf Team Haspa Marathon Hamburg. Foto: Detlef Rahrt

Zwei Mannschaftstitel und tolle Einzelerfolge – hier eine Übersicht der Ergebnisse:

Carolin Kirtzel und Jana Sussmann haben in der Vierer-Frauenstaffel den Titel „schnellste Frauenstaffel“ für das Lauf Team Haspa Marathon Hamburg verteidigen können. Sie benötigten für die 42,195 Kilometer 02:58:11 Stunden.

Die beste Familienstaffel stellte wohl Laufteam-Athletin Agata Strausa. Sie lief mit ihren Brüdern und ihrem Stiefvater unter dem Namen „Latvians“ zu Silber in der Mixed-Wertung (2:44:38 Stunden).

Im Rahmen des Haspa Marathons Hamburg wurden auch die Hamburger Meisterschafen im Marathon ausgetragen. Hier schnitt das Laufteam sehr solide ab:

Philipp Andrews wurde Dritter in der AK 40 und kam in 02:48:29 Stunden ins Ziel. Damit war er sogar schneller als die Frauenstaffel. Ein wenig dahinter kam Björn Wilke ins Ziel. Seine Zeit: 03:09:05 – AK 40 Platz 5. Paul Schons, der in der gleichen Altersgruppe lief, brauchte 03:53:53 Stunden und wurde Sechster. Die Drei holten auch den Sieg in der Teamwertung AK 40/45 bei den Hamburger Meisterschaften.

Frank Zenner holte sich den Landestitel in der AK 50 in starken 03:17:36 Stunden.

Richard Vahlhaus benötigte 03:57:16 Stunden und blieb somit unter der 4-Stunden-Marke. Michael Zielinski finishte in 04:24:07 Stunden.

Beim Haspa Halbmarathon im Vorfeld des Marathons kam Silke Martens in 02:03:31 ins Ziel.

Hier seht ihr den offiziellen After-Movie zum Haspa Marathon Hamburg 2019:

 

Die Anmeldung für das nächste Jahr hat bereits begonnen – hier entlang!

Haspa Marathon

Das Marathon-Wochenende des Jahres ist hier!

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Diesen Sonntag ist es endlich soweit: Ganz Hamburg ist im Marathonfieber. Auch unsere Sportler*innen sind selbstverständlich beim Haspa Marathon Hamburg  dabei: im Halbmarathon, Marathon und im Staffelbewerb.  Hier eine Übersicht:

 

Haspa Marathon Hamburg

 

Halbmarathon, Start: 08.30 Uhr „Bei den Kirchhöfen“

Eigentlich sollte hier Sabrina Mockenhaupt ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, doch sie wird nicht starten. Der Grund: Sie hat sich für eine andere Challenge entschieden und konnte das benötigte Lauftraining nicht absolvieren. Mocki will sich stattdessen ihren Traum von einer Bühnenkarriere in der RTL-Show Let’s Dance erfüllen.

Der Halbmarathon-Bewerb ist dennoch sehr beliebt und war schon seit Monaten ausverkauft. Vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg starten werden Silke Martens  und Nils Quadejacob.

Marathon, Start 09.30 Uhr „Karolinenstraße“

Nachdem unsere Spitzensportlerinnen wie Mona Stockhecke und Andrea Diethers in den vergangenen Jahren den Marathon dominiert haben, werden in diesem Jahr  vor allem unsere Männer gefordert werden.

Im Marathon gemeldet sind: Philipp Andrews, Hermann Jungfer, Marcus Mucha und Paul Schons. Auch Richard Vahlhaus und Björn Wilke sind nach 2018 wieder am Start. Außerdem sind Frank Zenner und Michael Zielinski in der Starterliste 2019 aufgeführt.

Marathon-Staffel, Start 09.30 Uhr „Karolinenstraße“

Bei der Marathon-Staffel teilen sich vier Läufer*innen die 42,195 Kilometer untereinander auf. Das ist ideal für unsere Bahnläuferinnen, die eher kürzere Strecken laufen. Sie nutzen den Staffel-Bewerb  traditionell als Formtest und als Vorbereitung für Wettkämpfe im Sommer. Die Distanzen und Übergabepunkte der Marathon-Staffel sind wie folgt vorgegeben:

15,6 km Jungfernstieg
11,5 km City Nord – Überseering
5,4 km Maienweg / Hindenburgstraße
9,7 km Ziel

In diesem Jahr starten Carolin Kirtzel und Jana Sussmann in einer Staffel mit Teresa Teegen und Marion Kollar. Die Titelverteidigung „schnellstes Frauen-Team Hamburgs“ ist das Ziel. Die schnellste Zeit in der Staffelwertung der Frauen erzielte das Lauf Team Haspa Marathon Hamburg 2016. Unter dem Namen „AmsterDamen“ holten sich damals Agata Strausa, Maya Rehberg, Tabea Themann und Jana Sussmann den Sieg in starken 2:32:07 Stunden.

Agata Strausa wird in diesem Jahr ebenfalls mit einer Staffel beim Haspa Marathon Hamburg teilnehmen. Die Lettin startet gemeinsam mit ihren zwei Brüdern und ihrem Vater in Familien-Aufstellung unter dem Namen „Latvians“.

Ebenfalls mit einer Mixed-Staffel am Start ist am Sonntag Lara Hülsebusch. Sie läuft gemeinsam mit ihren Arbeitskollegen im Team „BSG TK – Hardboiled“.

Wie Laufhasen Ostern feiern

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Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen: Das Oster-Wochenende verspricht herrlichstes Laufwetter. Nutzt die freien Tage: Erholt euch und tankt Kraft für das nächste Wochenende – denn dann steht auch schon das sportliche Highlight des Jahres in Hamburg an: Der Haspa Marathon Hamburg.

Unsere „Powerfrauen“ Martina Dannheimer und Lara Hülsebusch waren vam Karsamstag beim Paderborner Osterlauf  fleißig. Sie konnten bei den tollen Bedingungen auch Top-PLatzierungen erzielen:

  • Martina hat den Halbmarathon in der Altersklasse W40 in 1:29:45 Stunden gewonnen – und war die sechste Frau in der Gesamtwertung.
  • Lara holte über 5 Kilometer in 18:40 Minuten den dritten Platz.
Während Martina am Marathonwochenende in Hamburg im Organisationsteam mitarbeiten wird, startet Lara in der Marathon-Staffel. Auf jeden Fall wünschen wir den beiden gute Erholung und allen anderen „Laufhasen“ ein frohes Osterfest!

 

Was essen Profis vor dem Rennen?

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Bald ist es soweit: Der Hamburg Marathon steht an. Wisst ihr schon, was ihr vor dem Rennen frühstücken werdet? Erfahrene Sportler*innen wissen, dass die perfekte Ernährung genau so wichtig wie das Training ist. Wir haben mal rausgefunden, was diese schnellen Frauen vor dem Marathon essen. 

Wer vor dem Lauf zu viel isst, läuft mit einem Ziegel im  Bauch. Wer zu wenig isst, riskiert einen gefährlichen Kräfteeinbruch. Essen am Marathontag ist eine Kunst für sich – und jede Läuferin und jeder Läufer sollte schon im Training ausprobieren, was man am besten verträgt. Wichtig ist auch, früh genug aufzustehen und zu essen. Experten empfehlen, etwa 3 bis 4 Stunden vor dem Start zu frühstücken. Solltet ihr dann kurz vor dem Lauf noch Hunger bekommen, könnt ihr ein paar Bissen von einer Banane nehmen, sagt Laufkoch Detlef Rahrt vom Haspa Marathon Hamburg.

Was aber essen Spitzensportler*innen? Hier kommt ein wenig Food-Inspiration von gestandenen Marathon-Profis:

Sabrina Mockenhaupt, 45- fache Deutsche Meisterin, Marathon-PB 2:26:21

 

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Eine Woche vor dem Marathon: Saltin-Diät

Sonntags habe sie den letzten langen Lauf gemacht und danach nur sehr wenig Kohlenhydrate gegessen – etwa 5 bis 10 Prozent, erzählt Mocki in der Monday Motivation Rubrik des Haspa Marathons Hamburg. Sie habe nur noch Fisch und Fleisch und gute Kohlenhydrate wie Möhren gegessen. Mittwoch habe sie dann noch eine Trainingseinheit im Renntempo gemacht und danach wieder Kohlenhydrate gegessen. Das habe sich wie ein „Boost“ angefühlt, sagt Sabrina. Bei Kohlenhydraten achte sie aber stets auf gute Qualität – sprich nicht Weizenprodukte wie normale Pasta essen, sondern eher auf Süßkartoffeln setzen.

Am Marathontag: Getreidepower

„Früher habe ich  noch Brötchen gegessen, heute setze ich auf Haferflocken“, sagt Sabrina. Die Milch dazu lässt sie bewusst weg, um ihre Verdauung nicht zu belasten.

Shalane Flanagan, Siegern New York City Marathon 2017, 4-fache Olympiateilnehmerin, Marathon-PB 2:21:14

 

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US-Amerikanerin Shalane Flanagan hat nicht nur mehrere Landesrekorde über Langstrecken aufgestellt, sie ist auch eine Kochbuchautorin. Gemeinsam mit Ernährungsexpertin Elyse Kopecky hat sie ein Rezeptbuch für Menschen mit einem aktiven Lebensstil herausgegeben: „Run fast, Eat slow“.  Schnell laufen, langsam essen steckt voller leckerer Rezepte – besonders beliebt sind die Superhero-Muffins der Marathonläuferin. Das Buch kann man zum Beispiel bei Thalia bestellen.

Am Wettkampftag schwört sie wie Sabrina auf Haferflocken, verreit sie gegenüber Today USA. Die Haferflocken peppe sie mit Bananen, Mandelmilch, einer Prise Salz, Beeren , Honig und Zimt auf.

Andrea Diethers, Hamburger Meisterin, Marathon-PB 2:44:24

 

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Andrea ernährt sich schon seit Jahren vegan und fühlt sich dadurch viel fitter als vor der Ernährungsumstellung. Auf Milch zu verzichten, sei ihr am schwersten gefallen, aber mittlerweile vermisse sie nichts mehr, sagt sie auf ihrem Blog. Das isst vor einem Lauf typischerweise frühstückt:

„Zum Frühstück liebe ich Müsli mit Amaranth, Nüssen und Obst in Sojamilch, dazu eine Prise Zimt“.

 

Hier kann man noch ein „Essen am Marathontag“-Spezial auf der Haspa Marathon Hamburg Seite nachlesen.

 

Haspa Marathon

Startlisten veröffentlicht: Wir beim Haspa Marathon Hamburg 2019

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Am 28. April 2019 ist ganz Hamburg im Marathonfieber: Dann startet der Haspa Marathon Hamburg und auch viele unserer Athlet*innen sind dabei. Ob im Halbmarathon, Marathon oder in der Staffel – hier sind unsere Starterinnen und Starter in der Übersicht:

33. Haspa Marathon Hamburg 2018

33. Haspa Marathon Hamburg 2018,
Siegerehrung Halbmarathon

Halbmarathon, Start: 08.30 Uhr „Bei den Kirchhöfen“

Bereits im Herbst hatte Sabrina Mockenhaupt auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass sie 2019 aus gesundheitlichen Gründen nur im Halbmarathon starten möchte. „Ich habe mein Trainingspensum reduziert. Ich bin jetzt 38 Jahre alt und habe einfach keinen Bock mehr auf Verletzungen“, sagte sie zum Hamburger Abendblatt. Trotz vieler Rückschläge mache ihr das Laufen aber immer noch sehr viel Spaß und  die 45-fache deutsche Meisterin denkt nicht ans Aufhören.

Schon im vergangenen Jahr hat sie bei der Premiere des Halbmarathons teilgenommen – und gewonnen. Sie kam in guten 75:12 Minuten ins Ziel. Die Titelverteidigung dürfte in diesem Jahr ihr großes Ziel in Hamburg sein.

Außerdem sind in der beliebten und schon seit Monaten ausverkauften Halbmarathon-Disziplin Silke Martens  und Nils Quadejacob vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg gemeldet.

Marathon, Start 09.30 Uhr „Karolinenstraße“

Nachdem unsere Spitzensportlerinnen wie Mona Stockhecke und Andrea Diethers in den vergangenen Jahren den Marathon dominiert haben, sind in diesem Jahr die Männer gefordert.

Im Marathon gemeldet sind: Philipp Andrews, Hermann Jungfer, Marcus Mucha und Paul Schons. Auch Richard Vahlhaus und Björn Wilke sind nach 2018 wieder am Start. Außerdem sind Frank Zenner und Michael Zielinski in der Starterliste 2019 aufgeführt.

Marathon-Staffel, Start 09.30 Uhr „Karolinenstraße“

Bei der Marathon-Staffel teilen sich vier Läufer*innen die 42,2 untereinander auf. Das ist ideal für unsere Bahnläuferinnen, die eher kürzere Strecken laufen. Sie nutzen den Staffel-Bewerb  traditionell als Formtest und als Vorbereitung für Wettkämpfe im Stadion im Sommer. Die Distanzen und Übergabepunkte der Marathon-Staffel sind wie folgt vorgegeben:

15,6 km Jungfernstieg
11,5 km City Nord – Überseering
5,4 km Maienweg / Hindenburgstraße
9,7 km Ziel

In diesem Jahr starten Carolin Kirtzel und Jana Sussmann in einer Staffel mit Julia Lange und Marion Kollar. Die Titelverteidigung „schnellstes Frauen-Team Hamburgs“ ist das Ziel. Die schnellste Zeit in der Staffelwertung der Frauen erzielte das Lauf Team Haspa Marathon Hamburg 2016. Unter dem Namen „AmsterDamen“ holten sich damals Agata Strausa, Maya Rehberg, Tabea Themann und Jana Sussmann den Sieg in starken 2:32:07 Stunden.

Vor allem Agata Strausa als Startläuferin hatte damals einen großen Vorsprung herausgelaufen. In diesem Jahr startet sie mit einer Mixed-Staffel beim Haspa Marathon Hamburg. Die gebürtige Lettin Agata wird gemeinsam mit ihren zwei Brüdern und ihrem Vater in einer Familien-Aufstellung unter dem Namen „Latvians“ laufen.

Ebenfalls mit einer Mixed Staffel am Start ist Lara Hülsebusch. Sie läuft gemeinsam mit ihren Arbeitskollegen im Team „BSG TK – Hardboiled“.

Die neue Strecke in Hamburg im Speed-Check

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2019 gibt es eine Streckenänderung beim Haspa Marathon Hamburg. Wir klären auf, was die Kursveränderung mit sich bringt.

Alle Infos zur Strecke findet ihr auf der Haspa Marathon Hamburg Mikroseite.

Bekannt als die schnellste Sightseeing Tour durch die Stadt, verläuft der Kurs des Marathons vorbei an den schönsten Highlights der Stadt. Das Profil ist relativ flach, die abwechslungsreiche Strecke macht auch die eine oder andere Kurve wett.

Höhenprofil Haspa Marathon Hamburg

Strecke Haspa Marathon Hamburg

Das sind die Streckenhighlights im Überblick:

  • Der Start ist an der Messe, gleich am Fuße des Fernsehturms. Der erste Kilometer führt vorbei am Hamburger Dom.
  • Auf der sündigen Meile Hamburgs geht es weiter. Über die Reeperbahn führt der Kurs vorbei an den Tanzenden Türmen.
  • Dann geht es auf die Elbchaussee. Das ist die berühmte Prachtstraße entlang der Elbe. Wer jetzt in Richtung Elbe blickt,  bekommt einen einzigartigen Blick auf Hamburgs Hafen, dem „Tor zu Welt“.
  • Entlang des Fischmarkts und der altehrwürdigen St. Pauli Landungsbrücken geht es weiter – und vor allem richtig bergab. Hier kann man es rollen lassen!
  • Schnell erhascht man dabei einen Blick auf die Elbphilharmonie mit der modernen Hafencity. Dabei läuft man an den traditionellen Backsteingebäuden der Speicherstadt entlang. Die sind als Weltkulturerbe anerkannt.
  • Nach Durchquerung des Wallringtunnels geht es über Ballindamm, Jungfernstieg und Neuer Jungfernstieg durch das Herz der Stadt. Anschließend lässt sich von der Lombardsbrücke eine der schönsten Aussichten Hamburgs über die Binnenalster genießen.
  • Am Ostufer der Außenalster verläuft die Strecke ab Schwanenwik. Hier kommt auch die erste Neuerung: Der Weg führt über das Eduard-Rhein-Ufer – Schöne Aussicht und Fährhausstraße zurück auf die Herbert-Weichmann-Straße / Sierichstraße und weiter in Richtung Stadtpark, die grüne Lunge Hamburgs.
  • Durch die monumentalen Betonbauten der City Nord erreichen die Läufer bei tosendem Applaus den nördlichsten Punkt der Strecke:  Ohlsdorf. Hier liegt der größte Parkfriedhof Europas.
  • Über den Maienweg geht es zunächst nur auf einen äußerst kurzen Abstecher auf die Alsterkrugschaussee.
  • Neu: Statt nach Eppendorf, geht es zunächst über den Alsterdorfer Damm, die Rathenaustraße und die Bebelallee bis nach Winterhude.
  • Über die Hudtwalkerstraße und Ludolfstraße geht dann nach Eppendorf, wo an der U-Bahn-Haltestelle Eppendorfer Baum, der „Hexenkessel“ wartet. Hier werden Läufer*innen traditionell besonders frenetisch empfangen. Das ist auch nötig: Hier liegt etwa Kilometer 37, die Marke, bei der besonders viele Athleten einen Leistungseinbruch erleben.

  • Nach einem kurzen Abstecher an das Westufer der Alster lässt sich im Stadtteil Rotherbaum das Ziel bereits erahnen.
  • Mit festem Blick zum Fernsehturm ist in der
    Karolinenstraße an der Hamburg Messe das Ziel erreicht.
  • Die letzten Meter verlaufen über den roten Teppich, dann kann man sich schon im Zielbereich feiern lassen. Bis zum Versorgungsstand ist es dann auch nicht mehr weit.

Strecke Hamburg Marathon