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jana sussmann em berlin

Der Traum vom Finale ist geplatzt

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Jana Sussmanns großer Traum, nach drei Europameisterschaftes-Teilnahmen auch endlich das Finale des Turniers zu erreichen, ist geplatzt. Sie lief bei der Leichtathletik-EM in Berlin 9:41,18 Minuten über 3000 Meter Hindernis und landete insgesamt auf Rang 18. Die Top 15 Läuferinnen qualifizierten sich für das Finale. Die Zeit ist im Bereich ihrer Bestleistung gewesen, die bei 9:39,74 Minuten liegt.

jana sussmann em berlin

Foto: Screenshot aus der ARD-Sportschau.

Die Vorläufe über 3000 Meter Hindernis kann man sich auch noch in der Mediathek des ARD anschauen.

Gegenüber leichtathletik.de sagte Jana: „Ich war sehr schnell und konnte deshalb die Hindernisse gut überqueren. Entweder Bestzeit oder Endlauf war mein Ziel. Jetzt hat beides nicht geklappt. “ Sie habe schon auf mehr gehofft, sagte sie.

Später schrieb Jana auf Instagram:

„Plan A hat sich erledigt. Kein Finale, keine Bestzeit. Aber: weniger als zwei Sekunden vom Hausrekord entfernt, bin so schnell gelaufen wie ich konnte – das war einfach nicht schnell genug 🤷‍♀️ Nun also Plan B:
Beifall klatschen, (Tanz-)Beine schwingen, Berlin genießen. 

Dort unten im Olympiastadion zu stehen, und das Publikum lauter werden zu hören, als mein Name genannt wird… Das war schon ein Erlebnis, das ich meinen Enkeln erzählen werde 🙂.“

 

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Jana Sussmann

Die EM-Woche ist da!

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Wir befinden uns in der wichtigsten Woche des Jahres für alle Leichtathletik-Fans: In Berlin finden die Europameisterschaften statt. Auch unsere Hamburgern Jana Sussmann startet im Nationaltrikot und kämpft für ihren großen Traum. 

Jana Sussmann Stadion

Jana Sussmann trainiert nahezu täglich auf der Hamburger Jahnkampfbahn. Foto: Jonas Baseda

Drei knapp vierwöchige Höhentrainingslager, gefolgt von einem kürzeren in St.Moritz in der Schweiz vor den Deutschen Meisterschaften:

Trainerin Beate Conrad und Jana Sussmann haben die Saison strategisch geplant und vorbereitet. Sie haben viel investiert und hart gearbeitet. Ihr Ziel: Das Finale über 3000 Meter Hindernis bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin. Es findet diesen Sonntag statt.

Jana-Sussmann-Erfurt-DM

Jana Sussmann auf dem Weg zu DM-Silber in Erfurt 2017. Foto: Andreas Griess.

Um ins Finale zu kommen, muss Jana Sussmann am Freitag die Vorläufe überstehen. Obwohl man es Jana nicht unbedingt ansieht, ist sie schon „ein alter Hase“, wie sie selbst auf Instagram schreibt. Es ist nicht die erste EM für die 27-Jährige. Doch in den Jahren zuvor – in Zürich 2014 und zuletzt in Amsterdam 2016 – hat sie noch nicht unter Beweis stellen können, wofür sie trainiert hat.


„Damit bin ich durch, so wird es NICHT wieder.“ schreibt Jana zu dem Bild, das sie auf ihren Account kurz vor Beginn der EM in Berlin teilt. Es zeigt die Szene in Zürich vor vier Jahren, als sie im Vorlauf über ein Hindernis stolpert. Ihr Fazit ihrer letzten beiden EM-Auftritte: „Einmal patschnass, einmal nur dürftig gelaufen, keinmal Finale. Nun ist es Zeit, besser zu performen.“

Das ist eine Ansage – und wer Jana kennt weiß, dass sie bis zum letzten Meter kämpfen wird.

Der Vorlauf über 3000 Meter Hindernis ist am Freitag, 10. August um 12.25 Uhr. 

 

Den Zeitplan aller weiteren Bewerbe findet ihr auf der Veranstaltungswebseite von Berlin 2018. 

Julia Bleasdale gewinnt den Swiss Alpin Iron Trail

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Julia Bleasdale hat den Swiss Alpin Iron Trail gewonnen. Der Ultralauf geht über 88 Kilometer – Julia konnte ihn in 9:42,14 Stunden bewältigen. Was für eine überwältigende Leistung, finden wir! Die Zweitplatzierte kam erst nach rund 15 Minuten ins Ziel. Nach langer Verletzungspause ist die Olympionikin Julia wieder auf dem Siegertreppchen zurück.

Julia lebt und trainiert derzeit in der Schweiz. Auf ihrer Webseite kann man mehr über ihren Alltag als professionelle Langstreckenläuferin erfahren.

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DM-Bronze für Jana Sussmann

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Jana Sussmann hat  bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg über 3000 Meter Hindernis den dritten Platz erreicht. Ihre Zeit: 9:47,57 Minuten. Mit der Top-Drei-Platzierung bei der DM sicherte sie sich ihre Teilnahme bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin.

Foto: Andreas Griess

Kleines Comeback für Agata Strausa

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Zwei Jahre hatte Agata Strausa keine Wettkämpfe auf der Stadionbahn bestritten. Bis es diesen Samstag bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg soweit war. Dort ging sie über 5000m an den Start – und wurde in einem mutigen Rennen Vizemeisterin in 16:18,53 Minuten.

Mit dem Ergebnis überraschte sie wohl so einige Laufszenen-Kenner, die nicht mehr mit ihr gerechnet hatten. Vor allem überraschte sie  aber sich selbst. „Ich wollte einfach nur ins Ziel kommen. Ich wusste zwar von den Trainingseinheiten schon, ich könnte es durchstehen. Aber am Tag X spielt ja der Kopf auch immer mit. Aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich mit dieser Bahn ja noch eine Rechnung offen habe“, sagt Agata. Im Jahr 2016 verpasste sie im gleichen Stadion die EM-Norm. „Die Zeit von unter 16:20 gibt mir Mut, auf jeden Fall weiter zu trainieren. Auch wenn ich jetzt voll berufstätig bin.“ Das kleine Comeback ist jedenfalls gelungen – wir sind gespannt, wo die Laufreise für sie weitergeht.

 

 

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EM-Norm in der Tasche, auf ins Höhentrainingslager

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Beim dritten Anlauf lag das Glück auf ihrer Seite: Jana Sussmann hat in EM-Norm über 3000 Meter Hindernis in 9:39,73 unterboten. Nach dem Lauf im polnischen Goleniów, bei dem sie Dritte wurde, schrieb Jana auf Instagram: „Ich bin hochgradig glücklich“.

Nächste Station auf dem Weg zur Leichtathletik-EM in Berlin (6.-12. August 2018) ist das Trainingslager in St. Moritz. Danach muss sich Jana bei den deutschen Meisterschaften in Nürnberg beweisen und zeigen, dass sie zu den Besten des Landes gehört. Denn für die EM haben sich bereits mehr Läuferinnen qualifiziert, als es Plätze im Kader gibt. Wenn alles nach Janas Wünschen klappt, dann sollte auch einer Berufung in den Teamkader für Berlin nichts im Weg stehen.

„Um es zum Endgegner (Europameisterschaften) zu schaffen, muss ich in Level 2 bei den Deutschen Meisterschaften meine Platzierung verteidigen/verbessern. Bis dahin: in St. Moritz ein kleines Reizchen setzen, ruhig bleiben und weiter so toll leben wie bisher“, verkündet Jana auf Social Media.

Jetzt hat es geklappt: Mocki knackt die EM-Norm

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Sabrina Mockenhaupt hat am Wochenende beim Meeting im niederländischen Leiden die Norm für die Europameisterschaften geknackt. Sie benötigte für die 10.000 Meter 32:38,22 Minuten. Die EM findet vom 6. bis 12. August in Berlin statt.

Lieber agieren, statt reagieren, hab ich mir gedacht“

– so kommentierte Sabrina das Rennen auf Instagram. „So konnte ich heute in einem sehr windigen Rennen die EM-Norm von 32:55 deutlich unterbieten.“

Wir gratulieren und freuen und riesig mit „Mocki“!

„Jetzt weiß ich, wo ich stehe“

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Die Pfingstfeiertage waren für die beiden Profis in unserem Lauf Team eine sehr geschäftige Zeit:
Sabrina startete in London beim 10.000 Meter Europa-Cup und Jana Sussmann beim Pfingstsportfest in Rehlingen. Sabrina Mockenhaupt kam in 33:00:59 Minuten Gerne hätte sie schon im ersten Rennen die Norm für die Leichtathletik-EM im August in Berlin abgehakt. Dafür fehlten ihr nur knappe vier Sekunden. Sie gab sich kämpferisch: „Ich weiß jetzt, wo ich stehe und darauf kann man doch aufbauen!“.

Ein schöner Erfolg war es trotzdem, denn mit dem deutschen Frauenteam holte Mocki eine Bronzemedaille in der Mannschaftswertung. Es ist die erste Team-EM-Medaille für das Lauf Team.

Gleiches gilt auch für Jana Sussmann. Sie wurde beim Pfingstsportfest Rehlingen über 3000m Dritte in 9:48,64 Minuten. Es war ein erster Versuch auf ihrer Paradestrecke, den 3000m Hindernis. Zur Norm haben ihr ebenfalls nur rund vier Sekunden gefehlt. „Ich weiß, dass ich es schaffen kann“, sagte sie nach dem Rennen.

Wir drücken den Mädels weiterhin die Daumen!

Wir beim Haspa Marathon Hamburg

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So schnell ist der 33.Haspa Marathon Hamburg auch schon Geschichte. Es war eine sehr schöne, deshalb blicken wir nochmal zurück:

Wir beim Haspa Marathon Hamburg

Halbmarathonis
  • Sabrina Mockenhaupt 1:15:12 Stunden
  • Nicole Feldhahn 1:40:29 Stunden
  • Peter Smolinski 1:28:56 Stunden
Marathonis
  • Karin Hinkel-Reineke 4:55:02 Stunden
  • Hermann Jungfer 3:14:51 Stunden
  • Axel Peters 3:06:14 Stunden
  • Richard Valhaus 03:39:31 Stunden
  • Björn Wilke 03:15:55 Stunden
  • Frank Zenner 03:14:44 Stunden
Damenstaffel mit Clubübergreifender Besetzung:

Jana Sussmann konnte verletzungsbedingt nicht mit der Hamburg-Damenstaffel an den Start des Staffel-Marathons gehen. Auch Carolin Kirtzel musste kurzfristig ihren Start absagen. Dafür sprangen Teamkollegin Tabea Themann und Janas jüngere Schwester Lea ein. Gemeinsam mit Christina Gerdes und Alena Gardyan (beide Hamburger SV) holten sie sich den Sieg in der Staffelwertung Frauen in 2:56:03 Stunden.


Danke an alle, die dabei waren!

Leider haben wir als Verein in diesem Jahr keine Titel in der Hamburg-Marathon-Wertung mitnehmen können, aber die Laufsaison ist ja noch ganz frisch und viele tolle Läufe und Rennen kommen noch.

Wie geht es für unsere Profis weiter?

Jana Sussmann hat sich von ihrer Fußverletzung in „Rekordtempo“ erholt, sagte sie auf Instagram. Sie hat bereits angekündigt, bald schon ihr Saisondebüt über 3000m Hindernis auf der Bahn zu geben.

Sabrina Mockenhaupt startet demnächst über 10.000 mit einem Versuch, die EM-Norm für Berlin zu unterbieten.

Saisonbesteistung in Dortmund

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Bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften hat Jana Sussmann den fünften Platz belegt. Sie startete im Finale über 3000m und kam in 9:15,76 Minuten ins Ziel. Dabei stellte eine neue Saisonbestleistung auf. Das Rennen gewann Konstanze Klosterhalfen in 8:36,01 Minuten – und verbesserte damit den Deutschen Rekord über diese Distanz. Insgesamt liefen drei Läuferinnen unter 9 Minuten. Jana konnte das hohe Anfangstempo nicht bis zum Ende durchhalten, war aber dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich hat es gezeigt, dass sie sich auf einem sehr guten Weg im Hinblick auf die Europameisterschaften im August in Berlin befindet. Dann startet sie allerdings auf ihrere Paradestrecke, den 3000m Hindernis.